Brückenfest in Limbach

Limbach, Samstag, 17.00 Uhr: Der Himmel ist grau und bewölkt, jedoch besteht Optimismus, dass das alljährliche Limbacher Dorffest nicht ins Wasser fallen wird, sondern alle dicken Wolken wieder wegziehen.

17.30 Uhr: Es regnet. Es regnet sogar recht stark. Doch die Limbacher Einwohner überlegen nicht lange, steigen auf ihre Traktoren und kippen Rindenmulsch auf die Wiese am Bach, auf der zu späterem Zeitpunkt gefeiert werden soll. Jeder holt Rechen und Spaten aus seinem Keller und hilft die Pfützen abzudecken.

18.00 Uhr: Das Wetter hält… der Regen hat gestoppt und die Sonne wärmt uns. So kann der Abend bleiben, dann kommen auch bestimmt wieder tausende von Gäste, wie jedes Jahr. Die Wasserspiele und Lichter im Bach sind schon installiert, der Musikzug macht sich langsam aber sicher auf den Weg.

19.00 Uhr: Die Blaskapelle startet mit Musik, die Sixpasher sitzen in der ersten Reihe, essen zu Abend und stärken sich für den Auftritt. Viele Gäste sind leider noch nicht da, aber das kommt ja noch. Das Wetter ist ja jetzt stabil.

Naja…zumindest schien es so. Eine Stunde später krachte es am Himmel und es regnete wie aus Eimern. Die Straßen wurden zu Bächen, die Wiese wurde matschiger, die Limbacher Gäste und die Blaskappele retteten sich unter sämtliche „Sonnen“-Schirme, die auf dem Festplatz standen. Um 21 Uhr starteten wir mit unserer Musik. Nur wenige Meter vom Sitzplatz zur Bühne, und das Resultat: klatschnass trotz Schirm.

Der Regen legte sich mit dem ersten Lied, die Limbacher und Anwohner aus den umliegenden Ortschaften strömten zum Fest und dann konnte es so richtig losgehen. Bis in die späte Nacht hat der Wettergott es gut mit uns gemeint, sodass wir ausgiebig feiern konnten. Die Gummistiefel-Träger hatten gegenüber den Sneakers-Verfechtern zwar einen großen Vorteil, aber waren die Klamotten einmal nass und schmutzig war sowieso alles egal.

Die Stimmung war spitze und keiner hat sich unterkriegen lassen! Jump-Style auf der Tanzfläche, ein gigantisches Feuerwerk, viele neue Fans, die uns am nächsten Wochenende in Niederselters besuchen wollen und ein bleibender Eindruck, den die Limbacher mit ihrer guten Stimmung bei uns hinterlassen haben.

Danke an Limbach!

Die Moral von der Geschicht`: Auch in nassen Socken, lässt´s sich´s rocken!